Galerie

 

Berthold Socha liebt die analoge Fotografie. Er wurde 1940 in Ratibor, jetzt Racibórz, geboren und ist in Großenkneten bei Oldenburg aufgewachsen. Dort hat er bereits mit 10 Jahren zusammen mit seiner Mutter mit Lumigrammen gespielt und die ersten Aufnahmen mit einer Daci-Box gemacht. Er ist mit der eigenen Dunkelkammer alt geworden und hat Freude daran, seine schwarz-weißen Baryt-Abzüge in der Hand zu halten. Berthold Sochas Fotografien sind Zeichen einer außergewöhnlichen Sensibilität. Einfühlsam und ausgewogen gestaltet er seine Motive. Dabei taktiert er nicht und inszeniert auch nicht. Seine Fotografien erzählen Geschichten, Geschichten von menschlichen Begegnungen, vom Zerfall und der Dynamik im Untergang, von der Zeit, die Monumentales in Morbides verwandelt, von Spuren der Menschen an verlassenen Orten.

Doris Weiler-Streichsbier